mélancolie

Saturday, September 28, 2013

RICK OWENS / Samstag, 28. September 2013 und Text








Es ist schwer die Stille zu kennen, sie noch zu kennen,
das musst du mir nicht sagen, weiß ich es doch so gut.
Ja, in meinen Armen ist Raum ohne Zeit, keine Uhr tickt,
da ist es ruhig, da ist es weich.
Ich halte dich, lasse dich so schnell nicht mehr los,
denn nicht nur ich sondern vor allem du spendest eine Menge Trost.
Du bist immer so warm wenn ich so kalt bin,
gibst mir halt wenn ich so hilflos bin.
Du bist ein Dämon, ein wunderschöner, vor der Stille brauchst du dich nicht zu fürchten,
hast du doch mich. Einsamkeit ist nun selten geworden, ich ordne meine Horden an Schafen und Papier.
Wenn keine Musik mehr den Raum einnimmt bin da immer noch ich die Raum einnimmt.
Du hast mich gelehrt wieder glücklich zu sein, das ist gar nicht so schwer, ist man nicht völlig allein.
Jeden Morgen das Aufstehen, eine kleine Geburt voller Freude und Sonne und Magenknurren.
Für dich ist das Leben ein Abenteuer, für mich nun ein Lächeln und das ist niemals teuer.
Ich stehe nun auf und stehe im Leben, habe täglich immer und immer mehr zu geben.
Ich gebe gerne und nehme auch.
Glaub mir, dich nehme ich immer und immer wieder gerne auf.
Ohne dich wäre ein kleiner Teil von mir tot, oder mehr, was weiß ich, jetzt leben wir schon.
Am Nachmittag oder nach Sonnenuntergang dämme ich die Lautstärke um mich zu hören.
In der Stille bin ich nun nicht mehr einsam.
Wir liegen zu viert im Bett, es geht immer weiter.

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© raphaela anouk
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