mélancolie

Monday, February 18, 2013

Todesliebe, mein Gedicht schreit (deine Sonne) N°1

Mein Gedicht schreit deine Sonne
und durchstreift dein Lockenhaar,
vergräbt sich in der Wonne,
dieses todesliebende Paar.

Die Wonne vergeht am Nachmittag,
da filzt das Haar schon sehr.
Am Abend vergeht die Sonne,
doch die Todesliebe, die will noch mehr...

Mein Gedicht das lässt nicht locker,
zieht wacker dich herbei,
doch ohne Sonnes Strahlen bin ich bei dir wie Blei.

Das Blass des glühende Würmchens sehnst du dir ins Gesicht,
doch ohne meine Wangen, geht das leider nicht.
In meinem Schoße bleiern, weinst du dir ein Gesicht,
jetzt blickst du starr in meines,
oh Liebe, dich kenne ich nicht.

4 comments:

  1. Ich finde vom Metrum/Rhythmus her stolpert das manchmal, da denkst man "da hätte ich jetzt eine Silbe mehr gewollt" oder eben auch eine Silbe weniger oder so.

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  2. WIE schreibst du? Wo/mit fängst du an? Wo/mit hörst du auf?
    Was sind die Impulse, die Erschütterungen, die dich schrei(b)en lassen?
    Was ist Intention, was Intuition?
    Wie kommst du darauf?
    Entschuldige bitte diese Fragen, aber sie brennen mir schon länger auf der Seele..
    Alles Liebe,
    A

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    1. "WIE schreibst du?"
      Ich weiß nicht, was das bedeuten soll, leider. Wie das gemeint ist, das WIE ich schreibe...
      Normalerweise fange ich oben an und höre unten auf, wie Wasser fließt das, was ich schreibe meistens auch.
      Bei komplexen Sachen kommt es (natürlich) vor, dass ich in der Mitte etwas einfüge, oder Sätze umstelle.

      Es ist wirklich schwierig, dir (wahrheitsgemäß) auf deine Frage zu antworten...

      Oft beschäftigt mich etwas, oder ich habe einen Gedanken, welcher Worte entwickelt...
      Das meiste, besonders kürzere, wenig komplexe Sachen sind "rein" intuitiv.

      __.

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  3. "WIE" - war in dem Sinne gemeint, wie kommst du auf das, was du schreibst...?
    Wie entsteht es [der Gedanke; die Intuition, die durch Intention geformt wird] und bekommt von der Roheit (s)eine (schriftliche, endgültige) Form?
    Was sind deine Inspirationen und Anregungen, wie deren Umsetzung?
    Sind die fruchtbaren Momente die, die du dir bewusst aussuchst oder kommen sie unerwartet von allein, wie ein Traum?
    Fängst du Gedanken in (simplen) Notizen, die eventuell zu einem anderen Zeitpunkt weiter ausgeführt werden?

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© raphaela anouk
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