mélancolie

Friday, February 8, 2013

Steig ein


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Steig ein

Der Dreck übermannt die Straßen, rinnt über die Schuhe, verkriecht sich in den letzten Enden, unter dem Rasen.
Die Großen heben die Kinder hoch, ihr Matsch klatsch von den Stiefeln,
ich wandere, mein Blick auf den Giebeln, wo die Katzen hausen, die lassen das Jagen, warten auf die Jahre und deren wärmende Gaben.
Zuhause sitzen wir, am Tisch
ist rau
unsere Finger wandern über
das Holz
und die Schiefer in den Kuppen
tun uns nichts
ziehen wir sie
vorsichtig
oder im Ruck
manchmal heraus.
Umschließen sie dann die Stifte
auf dem Papier
das uns den Frühling sehnt.

Steig ein sagt es aus dem Auto
zu mir
oder ich zu dir
denn fahren wir
dort wo der Frühling ist zu erst.
Der rote Lack im Wind
ihm folgen die Katzen.
Das Salz auf den Straßen
verätzt ihre Tatzen.
Meine Träne macht es schlimmer
die nur ist für sie,
aber soll ich unterdrücken
die Gefühle, die?

Es ist als hätte ich dies Fell, ich misse nicht die Zeit,
nun gehen die Jahre wie die Tatzen und einst die kalte Jahreszeit.

Es ist wie immer und nie mehr
das Jahr in seiner Einzigart.
Im nächsten Winter weiß ich schon
sind alle Katzen tot.

Die Wolken sind zum festhalten, das war mir immer klar,
und nun ist es nicht mehr so einsam, da oben, kalt, nicht nah.
Nun seh ich trauf und weiß bestimmt
die Katzen hausen da.

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© raphaela anouk
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