mélancolie

Tuesday, October 23, 2012

Kam


(soon)

10 comments:

  1. Wenn das, was ich sehe, zu meinen Gedanken passt, dann freue ich mich und wenn das, was ich sehe nicht zu meinen Gedanken passt dann stört es mich (also zu meinem Inneren).
    Manchmal denke ich, ich bin schön und manchmal dass ich hässlich bin, aber eigentlich interessiert mich das nicht. Nur dass mein Aussehen sagt, was ich bin.


    Ich bin
    ein weiblicher Mensch
    ...

    (vielleicht denke ich nicht so viel darüber nach wie du ? , vielleicht kannst du das nochmal etwas vertiefen, deine Frage?)

    Vielleicht ist es so einfach für mich, vielleicht habe ich den Zug auch verpasst ...

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  2. https://vimeo.com/49931161#

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  3. Die Frage kam bei mir wegen den ersten Fotos auf, die eine gewisse American Apparel Ästhetik für mich hatten und ich somit mit einem ganz bewussten Bild der Weiblichkeit gleichsetzte.
    Ich empfand es, über das was ich auf deinem Blog beobachten konnte, so, als würdest du dich mit dem Thema auseinandersetzen. eben generell mit diesem Wer und/oder Was bin ich usw...

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  4. oh, naja
    ich habe nunmal einen weiblichen Körper, da kommt das wohl ganz von alleine,
    solche Assoziationen (...)

    Jeder tut das - nur in anderen Maßen

    Also wo ist der Unterschied sich darüber zu definieren Mensch zu sein oder Frau ?

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    1. Ich kann da sehr schwer etwas dazu sagen... Ich könnte das nicht (und würde das auch nicht wollen) mich über meine angeborene Geschlechtlichkeit zu definieren... Das erscheint mir sehr einschränkend und falsch... Aber für viele (die meisten) Menschen ist das wohl wichtig und gar nicht anders vorstellbar?!

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  5. Die Frage war ernst gemeint und kein Schachtelsatz - weil du mich danach gefragt hast " nur Mensch oder (auch) Frau" !

    Also eine Frage nach dem von dir definierten Unterschied ...

    Und du hast recht.

    Und wieso findest du das falsch? Du meinst wohl sich mit etwas zufrieden geben / es nicht hinterfragen ... ?
    Oder meinst du, es sollte nicht das einzige sein, worüber man sich definiert... aber wie sieht das aus, wenn das viele(die meisten) Menschen machen?

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  6. Ich finde, man kann das alles auch übertreiben. Wenn man sich als Frau definiert, heißt das doch nicht zwangsläufig, dass man sich in eine Rolle FÜGT. Ich bin doch auch eine Frau, also warum sollte es falsch sein, mich auch als solche zu definieren/identifizeren? So lange ich mich nicht in erster Linie oder ausschließlich als solche definieren. Ich bin genauso Schwabe wie ich Deutsche wie ich Europäerin bin. Man muss die Dinge doch auch beim Namen nennen dürfen, "Geschlechtslosigkeit" oder ähnliches anzustreben ist da auch keine Lösung, finde ich. Darum gehts doch: sagen zu dürfen "ich bin dieses" oder "ich fühle mich als jenes" und so dann auch respektiert zu werden. Ohne Kategorien auskommen zu wollen halte ich für illusionistisch, das Problem liegt doch auch v.a. in der Hierarchisierung solcher Kategorien. Und sich dann (zwanghaft) irgendwo dazwischen aufzuhalten ist natürlich legitim aber keinesfalls eine Lösung. Ich hoffe ich habe dich da nicht falsch verstanden.

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    1. Was ich als problematisch erachte ist, was die Gesellschaft macht. Und mit was ich nie konnte war die Trennung. Das Separieren.
      Ich kann mich in keiner Weise mit dem identifizieren, was die Gesellschaft als weiblich und erstrebenswert ansieht und welches Verhalten dies mit sich bringt.
      Das bedeutet in keiner Weise sich zwanghaft anders fühlen oder definieren zu müssen.
      genau das ist es ja, ich zwänge mich nicht die Weiblichkeitsschiene oder das Frauchenschema.
      Italienische Mütter die recht gut in die von der Gesellschaft definierte Weiblichkeit passen verstellen sich da genau so wenig wie ich.
      Sie sind einfach.
      Und darum geht es mir, das sein, nicht das sich einteilen und Kategorisieren, was natürlich jeder machen kann, wenn er denn mag, oder eben auch nicht - so wie ich.

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    2. "Italienische Mütter die recht gut in die von der Gesellschaft definierte Weiblichkeit passen verstellen sich da genau so wenig wie ich.
      Sie sind einfach." GUT!
      Es hatte auf mich nur teilweise den Anschein, dass du mehr oder weniger der Meinung seist, wer sich als Frau identifiziert oder wer in gewisserweise in eine Rolle passt, sich immer auch da hinein zwängt. Aber dem scheint ja nicht so zu sein.

      Was ich allerdings nach wie vor nicht glaube: Dass man ganz auf Kategorien verzichten kann. Auch du nicht. Weil immer wenn man zwischen was auch immer differenziert oder Unterscheidet, dann braucht man Kategorien, sonst funktioniert das nicht oder naja, man könnte auch sagen Kriterien, nach denen man unterscheidet. Kategorien können ja auch Unter- Unterunterkategorien sein, du kannst ja ständig neue "aufmachen", um noch feiner differenzieren zu können, aber dennoch bleiben es Kategorien.

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    3. Erstmal: Sich definieren, was ist das überhaupt und warum? Aber abseits davon "definiere" ich mich lediglich als Mensch... Ich weiß, dass ich Mensch bin und akzeptiere das... Letztendlich würde es mir aber reichen mich als Wesen zu definieren (definieren, das Wort gefällt mir in dem Zusammenhang nicht, aber ich bin gerade nicht in der Lage ein besseres zu finden)
      Jedenfalls geht es mir nicht einmal um das "Mensch sein" nein, eigentlich nur um das "Sein".
      Ich sage ich nicht ich bin wer ich bin weil ich dies und das tu. Ich tu dies und das weil ich bin wer ich bin und zwar einfach nur so.
      Ich brauche es nicht, sagen zu können, ich sei Österreicherin, Europäerin, Weltbürgerin. Ich bin einfach, einfach ich, Punkt.
      Wenn andere sich als Mensch, Frau, Weltbürgerin, Europäerin, deutsche, Berlinerin definieren wollen, als Feministin, als politisch links, dann sollen sie das doch bitte alle tun.
      (Wieso sollte ich damit ein Problem haben? Nur sobald man beginnt mir sagen zu wollen was ich denn wäre, dann würde das Problem beginnen.)

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© raphaela anouk
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