mélancolie

Saturday, August 6, 2011

ein alles - ein hier / die fiktion (denn frühling für immer)


(denn frühling für immer)

die fiktion zerstört meine fußsohlen
in stücke
bis die finger harte teile
der decke ergreifen
knopflos
fest
in der nacht zerfressen die ohren die stilleaufwühlenden
schreie der grillen.
zirpst du mir in den schlaf
wäre das pures glück
egal wie rau
die stellen sind
und hände fahren
blutverschmiert.
weil keinen wert
weil nichts mehr ist.
die wertigkeit in jenem augenblick liegt
die lippen zart an meinem gehör
geborgenheit von hinten -
fest.
ein alles -
ein hier.

6 comments:

  1. ich frage mich manchmal, willst du wirklich etwas aussagen oder liebst du einfach das spiel mit den worten.
    generell; nicht nur hier darauf bezogen.
    (?)

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  2. ich will schwarz und mehr als skizzen und zeit - man hat immer zu viel oder zu wenig.

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  3. und ich will rosa und schnörkel und auch ein bisschen weis dazu. die schnörkel darauf aber bitte auch in schwarz. und braun wäre auch nicht schlecht. und ja. skizzen dass war die zeit vor den wänden, wenn ich sie jetzt beschmiere und belecke mit dem pinsel voller lust.
    -wände sind groß.
    man weiß überhaupt nicht was man hat. weil es noch nicht mal viel oder wenig gibt.

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  4. oh danke! wunderbar
    und was ich dir schon länger sagen wollte, ich bin jedes mal wirklich froh über carla. ich liebe, es in schleife zu hören und ich liebe, es hier zu haben. bitte, bitte lass es dort, für immer

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© raphaela anouk
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